Tommys Bienen auf blühender Landschaft

Mein Bienenerlebnis in der Morgensonne war für mich so beeindruckend, dass ich es gerne teilen möchte.

Tommy Vogel aus Kaufungen hat einen Teil seiner Bienenvölker bei uns auf dem Acker stehen.

 

 

Denn wir haben viel blühende Landschaften mit Hecken, Obstbäumen, Blühstreifen und Kräutergarten.

So durfte ich heute vom Erfahrungsschatz eines Imkers mit Herz lernen. Das fleißige Tun der Bienen hatte ich noch nie so nah gesehen.

 

So ruhig und gelassen, wie der Imker war, so waren auch die Bienen. Denn wir hatten keinerlei Schutz und keine einzige Biene wollte uns stechen:)

Er zeigte mir, wo der Futtervorat, wo der neue Pollen und wo die Nachzucht in die Waben eingelagert wird und ich konnte es gut an den verschiedenen Farben und Formen erkennen.

Fast wie ein Herz sah der Bau der größeren Waben für die Dronen aus.

Ganz besonders beeindruckt war ich, wie Tommy mit geübtem Blick sofort die Königin in dem vielen Gewusel entdeckte und mir zeigte.

 

Ich erfuhr viel über das Leben der Bienen, das Schwärmen und wie man mit biologischen Mitteln für ein gesundes Bienenvolk sorgen kann. Dafür braucht die Biene den Mensch und wenn es da einen gibt, der es mit voller Freude macht, dann haben es die Bienen echt gut im großen Garten der biologischen Feldwirtschaft.

Es ist ein Wunder der Natur und es gehört viel Leidenschaft, Zeit und Aufmerksamkeit dazu, wenn man das Imkern für sich entdeckt hat.

Ich freue mich, dass Tommy seine Bienenvölker bei uns stehen hat und wer den schönen Honig essen möchte, dem habe ich mal die Anschrift von Tommy fotografiert. Oder Ihr kommt zu unserem Pflanzenmarkt am 27.4.2019, da wird er mit seinem Honig dabei sein und beantwortet auch gern Fragen zu seiner Bienenzucht.

Über die Ökokiste können wir den Honig leider nicht vermarkten, denn dort geht nur 100% Bio und da Tommy nicht zertifiziert ist, gibt es da keine Möglichkeit.

Aber wir unterstützen uns trotzdem gegenseitig und damit die Bienen;)

 

 

 

Stellenangebot: Landwirt (m/w) gesucht

Wir, der Guidohof, sind ein ökologisch wirtschaftender Hof mit erfolgreicher Direktvermarktung. Wir verfügen über einen sortenreichen Gemüseanbau mit gesamter Jungpflanzenanzucht. Auf 1200 qm unter Glas und auf 50 Hektar Ackerland werden samenechte Gemüsekulturen, Kartoffeln und Getreide angebaut, gepflegt und geerntet.

Für die neue Saison bieten wir eine verantwortungsvolle Stelle für ein/e erfahrene/n Landwirt/in, die/der bereit ist, mit Sachkenntnis, wirtschaftlichem Denken und Enthusiasmus in unserer Landwirtschaft zu wirken.

Selbständiges Arbeiten, die Fähigkeit zum Anleiten und Kenntnisse im Acker- und Gemüseanbau sind Grundvoraussetzungen.

Die Stelle ist Teil eines sympathischen Teams, das sich mit Ideen und Visionen für die Zukunft auszeichnet und Raum für Mitentwicklung beinhaltet. Auch für junge Landwirte (m/w) mit genügend Praxiserfahrung möglich.

Bewerbung bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ansprechpartnerin: Silke Lucht

 

Unser Gerd liebt seine Arbeit

Gerd liest aktuell alle kleinen Kartoffeln aus für die neue Aussaat. Dabei hat er jede Menge Herzen gefunden, wie er mir heute strahlend erzählte. Das schönste hat er ausgesucht, um zu zeigen, wofür sein Herz schlägt.

 

 

Und auch Gerd ist unser Herz der Landwirtschaft. Es macht viel Freude, ihm bei der Arbeit zuzusehen und noch mehr, ihn darüber erzählen zu hören. Schön, dass Du da bist. 

 

 

 

 

Nun aber ab an die Arbeit, Gerd. Im Gewächshaus warten die zarten Spinatpflänzchen, um vom Unkraut befreit zu werden. Damit sie in drei bis vier Wochen geerntet werden können, brauchen Sie jetzt viel Zuwendung, Wärme und Licht.

Außerdem sprießt der erste Zwiebellauch. Die Zwiebeln wurden im Januar gesteckt und können ebenfalls in reichlich vier Wochen in Ihrer Ökokiste sein. Unglaublich, wie das Wunder Natur funktioniert, wenn man sich jetzt noch die kleinen Triebe anschaut.

 

 

 

 

 

Hier genießt der Acker noch die letzten ruhigen Tage. Sobald es etwas trockner wird, soll die Grün-Düngung in den Boden eingearbeitet werden, Spinat und Radieschen wollen ausgesät werden und die Lagerzwiebeln gelegt. Dafür nutzen wir eine umgebaute Sämaschine. Mussten vor 5 Jahren noch 4 Monate lang die Zwiebeln von Hand gesteckt werden, so schafft die von Gerd modifizierte Maschine 250 kg in 2 Stunden. Was für ein Gewinn für die Kollegen der Landwirtschaft. Nun können wir auch viel früher die Zwiebeln schon ernten.

Achso ... nochmal zu den Kartoffeln zurück. Weil Gerd gerade die kleinen Knollen für die Aussaat aussortiert, haben wir aktuell nur große Kartoffeln im Verkauf.

 

 

Mit uns in die neue Saison starten

Auch wenn es draußen noch nach Schnee und Eis riecht, wächst und gedeiht es bereits in unseren Gewächshäusern.

Gerd ist schon fleißig gewesen bei der Aussaat von Radieschen und Spinat, die wir in den Kaltgewächshäusern anbauen. Etwas wärmer brauchen es der Salat und der Kohlrabi, diese Pflänzchen wachsen deshalb im geheizten Haus schon seit Anfang Januar vor sich hin. Ganz warme Temperaturen benötigt die Paprika. Sie ist eine der wärmeliebendsten Kulturpflanzen, denn sie kommt ja auch aus Gebieten, wo es sehr viel wärmer ist als bei uns.

Klaudia weist hier unsere neue FÖJlerin Silvia in die Welt der Kräuter ein. Auch dieses Jahr werden wir Töpfe und Bunde verkaufen, um Ihnen die Frische und den Duft dieser wunderbaren Würz- und Heilpflanzen nach Hause zu bringen. Petersilie, Basilikum, Koriander, Dill, Rucola und einiges mehr werden wir für Sie aussäen.

 

Und schon vorab: Unser Pflanzenmarkt wird am 27.4.2019 stattfinden. Wer gerne selbst aussäen möchte: Ab sofort steht unser Saatgut Sortiment zur Verfügung. Ob im Hofladen oder im Onlineshop, Sie finden bei uns biologisches und samenechtes Saatgut von Gemüse, Kräutern und Blumen. Viel Freude beim Gärtnern.