Gelebte Werte für uns, die Kunden und die Welt

Wir haben unsere Ausfahrt genutzt, um uns als Team auszutauschen und uns über unsere Werte für den Betrieb zu unterhalten. Die Einleitung dazu war die Frage: Was wertschätzt du an deinem Gegenüber? Zu selten drückt man so etwas aus, umso schöner für mich die geehrten Gesichter zu sehen.

Drei Kategorien der Werte gab es danach zu erarbeiten:

Was sind die Werte im Bezug auf das innerbetriebliche Team?

Was sind die Werte im Bezug auf unsere Kunden?

Was sind die Werte für den Guidohof in der Welt?

Drei Teams durften dann die Ausarbeitung machen und einen Konsenz finden.

Hier sind die Ergebnisse:

Team 1: Werte für uns als Team! Wir wünschen uns Ehrlichkeit und Wertschätzung untereinander, eine gute Portion Humor über uns selbst und miteinander. Dazu die Akzeptanz und Förderung der einzelnen Individualität. Das braucht sicher etwas Geduld, aber entstehen darf dadurch ein wunderbares Gemeinschaftsgefühl.

Team 2: Werte für unsere Kunden! Wir lieben die Frische, Regionalität und Nachhaltigkeit unserer Produkte. Diese wollen wir mit Authentizität, Transparenz und Kompetenz unseren Kunden anbieten. Dabei wünschen wir uns einen "Begeisterungstransfer" (unser Lieblingswort bei der ganzen Aktion):):):)

Team 3: Werte für die Welt! Tatsächlich fanden wir, dass wir gern ein Vorbild sein wollen, durch unsere offene authentische Art zu leben und zu arbeiten.Dabei sind uns die kleineren Strukturen wichtig. Wenn wir dadurch ein ökologisches Bewusstsein schaffen für unser Umfeld, ist das unser Anteil an der Verbessung der Welt.

 

Ich war wirklich stolz auf dieses Ergebnis. Wir werden weiter mit Begeisterung an unseren enkeltauglichen Zielen arbeiten.

Und dieses schöne Bild mit den Sonnenstrahlen drückt mein Gefühl nochmal aus!

 


 

Gemeinsam im Kunsthof Eibenstock

Dieses Jahr hatten wir eine größere Ausfahrt geplant. Meine Mitarbeiter wollten gern einmal übernachten und da bot sich das Seminarhaus vom Kunsthof in Eibenstock an. Kurzerhand haben wir viele Leckereien aus unserem eigenen Sortiment zur Verpflegung eingepackt und auf ging es nach Eibenstock.

 

 

Auf einem Kunsthof wird man künstlerisch tätig und dazu braucht es Farben, die dort im übrigen das Gelände prägen.

Und während die eine Gruppe Töpferartikel bemalte, übten sich die anderen im Künstlerhaus farbige Blätter zu zeichnen.

Da kommt schon echt etwas Hübsches heraus, wenn man sich das traut.

Das Abendessen haben wir uns redlich verdient, denn ich bin schon etwas stolz, dass sich alle auf das Wagnis Yoga eingelassen haben.

 

Tatsächlich fühlten sich danach auch die Skeptiker entspannt und so ging es zum kulinarischen Teil über.

 

 

Darin sind wir echt stark, denn viele Hände fassen mit an und zaubern ein herrliches 100% Bio-Menü:

Mathias mit seinen Brottorten: mit Schinken, vegetarisch und vegan....für jeden war etwas dabei!

Klaus sah man beim Braten und die "Kochunbegabten" ;) oder Lustlosen fand man beim Skaten.

 

 

 

 

 

Der Abend wurde lang und sangesfreudig. Denn mit Gitarre und Flügel und dem nötigen Humor bekommt man doch selbst Herbert Grönemeyer hin.

 

 

Der nächste Tag lehrte uns, wie Begeisterung Früchte trägt. Genau wie die Intention auf unserem Hof, eine enkeltaugliche Bodenpflege zu betreiben, so freuten wir uns an Andreas Pommer, dem Förster in Eibenstock.

 

 

Natürliche Waldbewirtschaftung macht richtig Sinn, dass war uns allen klar! Dafür braucht es eine gute Mischung der Gehölze und ebenso die Fähigkeit Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sinnbringend zu verbinden. Es war so spannend für alle.

Und danach wurden alle Nichtvegetarier mit Wildbraten belohnt.

Denn natürlich haben wir auch gelernt, dass bei aller Liebe zu den Tieren, der Wald auch leben muss und Jungbäume auch nur eine gewisse Anzahl an Pflanzenfressern verträgt. Und dann kommt die Frage nach dem Wolf!

 

Erntesegen von unseren Feldern

Ich bin sehr froh das erste Jahr in der alleinigen Verantwortung für den Guidohof geschafft zu haben. Zwar sind noch einige Kulturen auf den Feldern aber: Das Heu ist eingebracht und sogar schon verkauft bzw. in einer Mistkooperative getauscht. "Kaiser&Schneider" ist ein befreundeter kleiner Milchvieh-Biohof im Aufbau und es ist gut sich gegenseitig unterstützen zu können.

Das Getreide ist ebenfalls geerntet und liegt in den neu aufgebauten Silos für die Bäckerei bzw. der Rest wird gerade verkauft.

Wir haben die Bodenbearbeitung mit Kalk und Schwefelstreuen, Hornmist, zweimaligen Grubbern wegen der Distel und dem Einsäen der Zwischenfrüchten bzw. Kleegras geschafft.

Und wenn ich den "Fein- Herbstgemüseacker" mit Endivie, Chinakohl, usw. anschaue, dann bin ich richtig zufrieden. Da haben Gerd und Mandy mit all den Praktikanten als Unterstützung "ganze" Arbeit geleistet.

Und jedesmal, wenn ich an die Halle komme freue ich mich an den neuen Unterständen für die Trecker. Das erste Mal stehen alle Trecker unter Dach und haben ihren festen Platz. Zimmermann Tim hat uns diese gebaut und sie sind so robust und formschön und passen wunderbar ins restliche Ambiente.

Alles war dieses Jahr nicht so einfach, denn die Ackerbauer und Lehrlinge fehlten und ich danke Andreas und meinen Söhnen für die Unterstützung beim Treckerfahren, Planen und Umsetzen der landwirtschaftlichen Belange.

Das Team der Ökokiste hat wacker durchgehalten, auch ohne meine Begleitung, wie sie es sonst gewöhnt waren und sogar den nicht endenwollenden Kindersegen scheinen sie gewachsen zu sein. Ich freue mich über soviel neues Leben, aber manchmal hat es mir auch bisschen Angst gemacht, wie ich die verantwortungsvollen Plätze ersetzen sollte.

Doch mein Urvertrauen hilft mir immer wieder und so freue ich mich, dass der Hof die Klippen des Jahres 2018/2019 überstanden hat und wir neue Menschen in unserem Kreise begrüßen können.

Neu sind auch die Feste die wir hier feiern wollen. Ich bin seit einigen Jahren auf der Suche nach den Wurzeln unserer Kultur. Die keltische Naturverbundenheit lässt mein Herz höher schlagen und die Dankbarkeit der Menschen für alles was ist, habe ich besonders in Bali schätzen und lieben gelernt. Der Dank und die Verbundenheit mit der Natur sollen auch der Inhalt der keltischen Feuer sein, die wir jetzt regelmäßig entzünden wollen. Menschen die sich dem verbunden fühlen sind gern in unserem Kreis gesehen. Termine stehen im Veranstaltungskalender. Und die Frauen, die mich begleiten werden, seht ihr auf dem Foto.

Zur Veranstaltung

 

Ein freudiges Fest mit Sonnenschein

...und ein Besucherrekord! So viele Leute mit glücklichen Gesichtern auf unserem Hoffest hätten wir gar nicht erwartet. Es hat rundrum einfach alles gepasst.

 

 

 

 

Die Sonnenstrahlen am Morgen bei der finalen Hoffestbesprechung stimmten uns froh und die letzten Abstimmungen mit den Mitarbeiter wurden getroffen.

Der Kuchenstand war mit 30 runden Blechkuchen und zusätzlich 5 veganen Kuchen bestückt.

Und dann wusste jeder was er zu tun hat, denn die ersten Gäste erschienen und der Besucherstrom riss nicht ab.

 

 

 

 

Dann ging es los:

Mit Kaffee an der Sommerküche,

 

Brötchen aus der Bäckerei,

 

Gemüseverkauf,

 

Hofladenverkauf.

 

 

 

 

Auch die Händler standen bereit, wie zum Beispiel die Beutelsbacher Saftverkostung und

natürlich die Pferde zum Kinderreiten,

Beim Bierzapfteam wurde ordentlich Zwickelbier oder Öko-Urtrunk gezapft.

 

Eine der beliebtesten Aktionen für die Kinder, neben der Strohhüpfburg, ist die Treckerrundfahrt. Vier sollten es sein, acht sind es am Ende geworden.

 

Musikalisch erfreuten die Gäste und uns am Nachmittag Oli und Paule mit ihrer Musik zum Kaffeetrinken.

Abends dann wurde die Laune mit tanzbarer Musik von Trible Trouble noch besser.

Und dann leerte sich der Hof und die Anspannung, die langsam abfiel, wurde ersetzt durch ein tiefes Glücksgefühl. Ich bin wirklich so stolz auf meine Mitarbeiter, meine Kinder und die vielen zusätzlichen Helfer, die Aussteller und Händler, die Musiker, der Puppenspieler, die alle mit dazu beigetragen haben, dass es so ein schönes Fest wurde. Danke allen, ihr seid großartig!