Schulfrucht, das EU-Schulprogramm

Kostenfreies Obst und Gemüse für Sachsens Kinder

Über das EU- Schulprogramm können alle Grund- und Förderschulkinder der Klassenstufen 1-4 durchschnittlich einmal pro Woche kostenlos eine Portion Obst und Gemüse erhalten. Das Programm wird von der Europäischen Gemeinschaft finanziell unterstützt und soll die Wertschätzung für Obst und Gemüse, sowie  Milch und Milchprodukte bei Kindern steigern und die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen.

Welche Schulen können am EU-Schulprogramm teilnehmen?

Zielgruppen des EU- Schulprogrammes für Obst und Gemüse sind Kinder in:

  • Grund- und Förderschulen der Klassenstufen 1 bis 4 (Förderschulen für geistig Behinderte: Grund- und Mittelstufe)

Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder, die am Stichtag 1. August 2018 in diesen Einrichtungen für das Schuljahr 2018/2019 registriert sind bzw. eine Platzzusage haben.

 

 

 

 

 

 

Wie kann meine Schule am EU-Schulprogramm teilnehmen?

1. Schritt

Die Bewerbung über das vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie bereit gestellte Online-Formular abschicken. Das Formular für das kommende Schuljahr 2018/2019 wird am 16. April 2018 auf der Internetseite des Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie freigeschaltet.

Dies Auswahl der teilnehmenden Einrichtungen erfolgt entsprechend der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen. Alle ausgewählten Einrichtungen werden Mitte Mai auf der Internetseite des Sächsischen landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in der Teilnehmerliste veröffentlicht.

Alle Einrichtungen, die bereits im aktuellen Schuljahr am Programm teilnehmen, müssen sich erneut bewerben.

Hier geht´s zum Bewerbungsformular.

2. Schritt

Ab Mitte Mai 2018 erfolgt die eigenständige Prüfung in der Teilnehmerliste (veröffentlicht auf der Internetseite des Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie), ob sie als teilnehmende Einrichtung zugelassen sind.

3. Schritt

Als Grund- und Förderschule können Sie mit uns, einem zugelassenen Schulfruchtlieferanten, einen Liefervertrag abschließen. Basis dafür ist das vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zur Verfügung gestellte Vertragsformular.

4. Schritt

Einrichtungen, die am EU-Schulprogramm teilnehmen, sind verpflichtet, mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme pro Schuljahr (Grund- und Förderschule: pro Klassenstufe/Klasse) durchzuführen. Die Umsetzung der Maßnahme ist in der Einrichtung durch Vermerke, Klassenbucheinträge, Rechnungen o.Ä. zu dokumentieren und gegenüber dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie über dessen Vordruck zu bestätigen.

Wir unterstützen Sie gern bei Planung und Durchführung bei uns auf dem Guidohof. Nähere Info´s dazu finden Sie hier.

Hinweis: Der Nachweis für begleitende, pädagogische Maßnahmen für das Schuljahr 2017/2018 ist bis zum 28.Juni 2018 beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie einzureichen.

 

Was sind Aufgaben der Schule?

-  Verteilung des kostenloses Obstes, Gemüses

-  Aufbewahrung einer Lieferscheinkopie (wöchentlich)

-  Quittierung und Aufbewahrung eines Sammellieferscheines (monatlich)

-  Pädagogische Begleitung der Lieferung im Rahmen des EU-Schulprogrammes

-  Das Poster gut sichtbar in der Schule aufhängen

 

Warum der Guidohof als EU- Schulfruchtlieferant?

-  Der Guidohof liefert ausschließlich in Bio-Qualität

-  Wir beliefern bereits erfolgreich 5.000 Kinder in 51 Schulen in unserem gesamten Liefergebiet

-  Unterstützung der lokalen Wirtschaft: Wir sind ein lokales Einzelunternehmen und nicht Teil eines Großhandelkonzerns

-  Die Entscheidung für EU-Schulfrucht in Bio-Qualität vom Guidohof schärft nicht zuletzt das Profil der Schule. Sie zeigt Wertschätzung gegenüber regionalen Kreisläufen, Verantwortung gegenüber der Umwelt und Förderung des Erhalts bäuerlicher Strukturen in der Region.

 

Aktuelles

Geänderte Liefertermine im Mai 2018

Aufgrund mehrerer Feiertage sowie schulfreier Tage bzw. Ferien wird es im Mai 2018 eine Sonderregelung bezüglich der anstehenden Liefertermine geben.

 

30.04.18

entfällt

01.05.18

Feiertag

02.05.18

Auslieferung

03.05.18

Auslieferung

07.05.18

Auslieferung

08.05.18

Auslieferung

09.05.18

entfällt

10.05.18

Feiertag

14.05.18

Auslieferung

15.05.18

Auslieferung

16.05.18

Auslieferung

17.05.

Auslieferung

21.05.18

Feiertag

22.05.18

Ferien

23.05.18

Auslieferung

24.05.18

Auslieferung

28.05.18

Auslieferung

29.05.18

Auslieferung

30.05.18

Auslieferung

31.05.18

Auslieferung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Demeter Anbau in Nepal - "Nepali Gardens"

Das Angebot in Nepal einen Demeterhof besuchen zu dürfen, hat meine eigentlichen Reisepläne in wenigen Minuten komplett verändert. Peter Effenberger lebt seit 20 Jahren als Demeterbauer hier in Nepal und bei unserem Erstkontakt erfolgte spontan die Einladung. Er fuhr an diesem Morgen mit einem dänischen Gewürzhändler zu seiner Farm und einer Bauernkooperative.

Das bedeutete 4 Stunden mit dem Motorrad für 95km. Ja, der Straßenverkehr hier in Nepal ist besonders. Das staubige Kathmandu verlassen dauert ewig. Doch irgendwann wird die Fahrt immer am Fluss entlang ein Flug. Noch 20 Minuten zu Fuß über Pfade, durch Felder und Bananen Plantage. Doch dann sind wir da.

 

Ein blumengesäumtes Eingangstor lässt uns ein in eine kleine Oase. Es ist ganz anders wie in Deutschland und doch spüre ich etwas Vertrautes. Peter zeigt uns Moringabäume und Maulbeeren, Tulsipflanzen, Amla und viele aryuvedische Kräuter.

 

Es grünt und viele Jungpflanzen sprießen in Mulch. Rinder, Präparatefass, Komposttee und Fladenpräparat schaffen das Vertraute und die friedvolle Energie an dem Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist alles sehr einfach hier, man merkt, wie auch auf der ganzen Reise, mit wie wenig man auskommen kann und was wir in Deutschland im Gegenzug manchmal alles zu brauchen scheinen. Die nepalesischen Landwirte kochen heute für uns Dal Bhat, der nepalesische Leckerbissen! Es gibt Tee mit frischen Kräutern. Am Abend erzählt mir Peter mehr vom Leben in Nepal, von den Problemen des Landes, von den Menschen und vom buddhistischen Weg.

 

 

Am anderen Morgen weckt mich der rote Sonnenball und ich freue mich auf den Tag, heute werden wir die ganze Farm sehen und im angrenzenden Fluss baden. Und so verbinden wir das Nützliche mit dem Genuss. Die Biodiversität, die Förderung der Menschen in Nepal und Präparatearbeit sind immer wieder Themen bei unserem Rundgang. Der nächste Tag wird wieder mit einer Motorradfahrt beginnen. Manchmal gleichen die Straßen einer Cross Strecke.

Wir fahren nach Shaktikhor in Chitwan, wo die Initiative Oneworld eine Kooperative von 250 Kleinbauern fördert, die hier geschult werden und auf insgesamt 500 Hektar in den Gebirgshängen ökologisch anbauen. Hier werde ich wieder mit dem Leben der Bauern in den Bergen konfrontiert oder besser gesagt mit dem Überleben. Das Vermitteln von Wissen ist die Chance für die Nepali und hier leistet Peter mit geförderten Projekten Pionierarbeit. Denn die Bauern werden geschult für den Ökolandbau und die bessere Ausnutzung ihrer Flächen, die Kinder können in die Schule gehen.

Bei all den Themen, möchte man am liebsten an jeder Ecke helfen. Doch was hilft zur Zeit am meisten? Die Bauern brauchen ein Einkommen und würden gern mehr anbauen, was sie zu fairen Preisen verkauft bekommen.

Ich wage gern, zu behaupten, Nepali Gardens Produkte tragen die beste Energie des Landes in sich. In der Hauptsache werden Moringa, Tulsi und Zimtbasilikum angebaut. Und die haben es in sich. Superfrucht ist in aller Munde, hier wächst sie und im Zeitalter der Globalisierung können wir die Sonne und Kraft des Himalaya auch in Deutschland genießen.

Noch sind die Produkte bei unseren Biogroßhändlern wenig gelistet, aber ich werde sie gleich einmal fragen.  Ich würde mich freuen, wenn ich von meiner Reise durch Nepal nicht nur die Erinnerung an die wunderschöne Annapurna Kette bei Sonnenaufgang mitbringen könnte, sondern auch die Tees mit so klangvollen Namen wie "Spirit of Yoga", "Lamas Kraftquelle" oder "Moringa Power" sowie die weltweit einzigsten Demeter-Räucherstäbchen.

Ich wünsche mir, so auch unseren Kunden die Gelegenheit zu geben, an der Initiative aktiv mitwirken zu können.

Danke Peter, für diese einmalige Chance Nepal mit dem Motorrad auf Ökopfaden zu erkunden und für deine tolle Arbeit für die Menschen in diesem Land und die Förderung der Biodiversität in Nepal.

... aus der Kinderstube unserer Kulturen

Es ist Ende März und der Frühling lässt immer noch auf sich warten. Zwar können wir auf dem Acker noch nicht arbeiten, da der frisch aufgetaute Boden zu nass ist, um ihn bearbeiten zu können. Aber in den Gewächshäusern ist mittlerweise Einiges los.

 

 

Doro, Lehrling der Freien Ausbildung im 2. Lehrjahr, liebt das Vereinzeln von kleinen Jungpflanzen. Sie genießt die Ruhe und das konzentrierte Arbeiten. Ihr geliebtes Werkzeug dafür ist der hölzerne Pikierstab. Wenn der mal weg ist, gibt´s Ärger! ;-)

 

 

Hier ist sie mit Heidi dabei, kleine Basilikum-Winzlinge zu pikieren. Heidi arbeitet sonst im Landwirtschaftsbüro und in der Kundenkommunikation der Ökokiste. Heute hilft Sie aus, da im Landwirtschaftsteam so viele Leute krankheitsbedingt ausgefallen sind. Für uns eine gute Hilfe und für Heidi eine schöne Abwechslung!

 

 

 

Im kleinen Anzuchtsgewächshaus stehen die Pflanzen, welche am meisten Wärme brauchen. Das sind neben den Tomaten vor allem Paprika, Chili und Basilikum. Auf diesem Bild sind besonders hübsche Ruthje-Exemplare zu sehen, die mit ihren kleinen Härchen ganz kuschelig aussehen.

 

Im neu eingerichteten zweiten, beheizten Anzucht-Gewächshaus stehen nun neun selbstgebaute riesige Tische voll mit all den anderen Jungpflanzen: Brokkoli, Mangold, Salate, Kohlrabi, Petersilie, Koriander und und und... Unser lieber Gärtner Gerd pflegt die Pflanzen mit Herz und Seele!

 

In unserem großen Glasgewächshaus wachsen Radieschen und Spinat, die schon vor einiger Zeit ausgesät wurden. Die Vlies-Bahnen schützten die Jungpflanzen vor der starken Kälte. Nun wird es wärmer und die Reihen sprießen, so müssen wir auch schon langsam die Vogelmiere in Schach halten...

 

Nachwuchs in unserer Mutterkuhherde

Mitten in die grimmige Kälte hinein fanden in kürzester Zeit 4 Abkalbungen in unserer Mutterkuhherde statt. Gerade in den ersten Tagen hatten sie Tag und Nacht eine Rotlicht-Wärmelampe zur Verfügung, um sich warm zu halten. "Eichhörnchen" hat es leider dennoch nicht geschafft und ist gestorben, da es nicht bei der Mutter trinken wollte.

 

Alle anderen Kälber fanden jedoch ohne Probleme das Euter der Mutter und sind wohl auf. Die Milch, welche die Kälber in den ersten Stunden erhalten, ist besonders reichhaltig, die sogenannte "Biestmilch". Diese macht die Abwehrkräfte der Kleinen besonders stark. Die Biestmilch versiegt nach ca. 5 Tagen. Jetzt knabbern Loki und Lewa schon seit ca. 1 Woche am Heu. Gute Heugaben sind wichtig, damit sich der junge Pansen gut entwickeln kann.

 

Die Kälbchen erhalten immer einen Namen, der den selben Anfangsbuchstaben wie die Mutter hat. Den Namen aussuchen darf sich immer die Person, die das neue Kalb entdeckt hat. Bei Belarus war die Namensgeberin unsere FÖJ-lerin Gesine.

09.02.2018 "Eichhörnchen" von "Eiche" (Erstabkalbung) gestorben

23.02.2018 "Loki" von "Lolita" (Erstabkalbung)

27.02. 2018 "Lewa" von "Lovis"

09.03.2018 "Belarus" von "Belinda" (Riesenkuh mit Riesenkalb) :-)